Leicht beschwipst – Rotweinkuchen

Was macht frau, wenn sie nun zum 100 Mal gebeten wird den einen Kuchen zu backen… Ja genau Flo wünscht sich schon seit geraumer Zeit einen Rotweinkuchen. Nur was tun, wenn frau kein passendes Rezept zur Hand hat? Und mal ehrlich, so ein Rotweinkuchen ist ein süßer Klassiker der von Familie zu Familie anders schmeckt und gebacken wird. Ich für meinen Teil habe diesen Kuchen noch nie probiert geschweige denn gebacken.

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Wie es der Zufall will hat mich meine Freundin Theresa gerettet. Ganz zufällig hat sie mir über den unglaublich leckeren Rotweinkuchen erzählt den sie vor kurzem zu Hause für Ihre ganze Familie gebacken hat! Das war meine Chance – ein Familienrezept zum greifen nahe 😉

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Kurz darüber gesprochen habe ich kurz darauf via WhatsApp das Rezept bekommen. Über die Backzeit konnte man nichts genaues sagen, da das Rezept handgeschrieben ist und eine solche Information für geübte Bäckerinnen unnötig erscheint (Theresas Tipp: ca. 50-60 Minuten). Einen Tag später stand dann auch schon der duftende Kuchen in unserer Küche – für uns zwei! Mit Zuckerguss bestrichen ein wahrer Genuss!

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Vielen lieben Dank für das Familienrezept, dass ich nun auch mit euch teilen darf:

Zutaten für einen Gugelhupf (für eine kleine Form das Rezept halbieren):
200g weiche Butter
200g Zucker
4 Eier
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Zimt
250g Mehl
150g geraspelte/gehackte Schokolade
1 EL Kakao
100 ml Rotwein

Zubereitung:
Zunächst das Mehl mit dem Backpulver, Kakao und Zimt vermengen. Nun die Butter mit dem Zucker sowie dem Vanillezucker cremig rühren und nach und nach die Eier einzeln einrühren. Abwechselnd die gemischte Mehlmasse und den Rotwein unterheben. Sobald die Masse geschmeidig ist nur noch kurz die Schokolade für den letzten Schliff untermengen.
Alles in eine gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Backform geben und bei 180°-200°C Umluft (je nach Ofen) für ca. 50-60 Minuten backen. Auf einem Gitter 5 Minuten auskühlen lassen, dann stürzen.
Je nach Lust und Laune könnt ihr den Kuchen natürlich noch mit Zuckerguss – am besten nehmt ihr hier Rotwein um diesen anzurühren – verzieren. Das gibt eine besondere Note.

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